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Forschung und Entwicklung für qualitätssicheres und schadenstolerantes Kleben für das Glas im Bauwesen

Im Glas- und Fassadenbau ist die Klebtechnik der Schlüssel zu zahlreichen Innovationen. Weitere Entwicklung und Umsetzung dieser Fügetechnik ist das Ziel von 15 Unternehmen und von zwei Forschungseinrichtungen, die zum 1. Oktober 2018 das ZIM-Netzwerk KLEBTECH gegründet haben. Die Arbeit des Netzwerkes wird durch das BMWi gefördert. Qualitätssicherung und Schadenstoleranz der Klebtechnik sind Schwerpunktthemen.

Ganzglaskonstruktionen ohne mechanische Verbindungsmittel, Materialverbunde von Glas mit neuen innovativen Materialien oder der materialeffizientere Umgang mit Glas zählen zu den innovativen Ideen, die sich aus einem qualitätsgerecht organisierten Klebprozess herleiten lassen. Zerstörungsfreie Prüfverfahren, maschinelles Kleben oder auch mit Sensoren überwachte Klebprozesse haben sich im Bauwesen bisher noch nicht etabliert und würden in diesem Sektor einen deutlichen Innovationssprung darstellen.

 Weiterhin erfahren präzise reproduzierbare Klebschichteigenschaften eine hohe Relevanz bei der baupraktischen Umsetzung, da Vorbehalte auf Seiten aller am Bau Beteiligten ausgeräumt werden können. Bemessung, Konstruktion und Ausführung geklebter Verglasungen bleiben in den geltenden Glasbaunormen ausgespart. Einzig für SSG-Systeme gibt es aktuell standardisierte Beurteilungs-, Prüf- und Bemessungsrichtlinien. Neue, ingenieurmäßige Bemessungsverfahren, sind für das Bauwesen Entwicklungen mit hohem Stellenwert.

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